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DEIN YOGA FRÜHLINGSERWACHEN (1)

DEIN YOGA FRÜHLUNGSERWACHEN (1): Klarheit schaffen – in Gedanken & in Deinem Handeln

Loslassen, was Dich daran hindert, Dein Potential zu entfalten, eine lebensbejahende innere Haltung zu kultivieren und eigenverantwortlich & achtsam zu handeln 

Wenn die Natur wieder erwacht und erblüht, können wir die aktive Kraft dieser Zeit für einen Frühjahrsputz für Körper, Geist und Seele nutzen: Loslassen, was wir mehr nicht brauchen bzw. was uns krank macht und daran hindert, unsere eigenen Ressourcen zu nützen und uns weiterzuentwickeln.

Klingt ja wunderbar, magst Du jetzt denken, allein mir fehlt die Klarheit darüber, was und wer mir (nicht) gut tut, was ich wirklich will und wofür ich lebe und liebe. Dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, es herauszufinden und Dir bewusst zu werden, was Dich daran hindert, Dein Potential voll zu entfalten und Zufriedenheit & Freiheit zu erfahren. 

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg) 

Bestandsaufnahme: Strahlt Dein Herz?

Für viele Menschen entsteht die Motivation, mit dem Yoga zu beginnen, aus dem Gefühl heraus, dass etwas in ihrem Leben einer Veränderung bedarf. Oder die Lebensumstände haben sich verändert – Trennung, eine neue berufliche Herausforderung, Wohnortwechsel und ein neues soziales Umfeld. Die Komfort-Zone zu verlassen und etwas Anderes, Neues zu wagen, birgt allerdings Unsicherheit und macht Angst – Angst vor dem Versagen, vor Kritik, Ablehnung & Zurückweisung und vor Enttäuschung. Zudem werfen uns unsere Erfahrungen und Konditionierungen immer wieder in eingefahrene Gewohnheiten zurück. Wahre Transformation passiert nicht von heute auf morgen und braucht einen langen Atem. Wenn Du für Deine persönliche Weiterentwicklung bzw. Wandlung bereit bist, ist es zunächst hilfreich, eine Bestandsaufnahme zu machen, wo Du gerade stehst.

REFLEXION 1: Setze Dich in einen angenehmen, aufrechten Sitz und reflektiere darüber, was Du tust und warum Du es tust. Fühlt es sich stimmig an, strahlt Dein Herz dabei? Wenn stattdessen ungute Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen auftauchen, dann nimm diese wahr, ohne Dich davon überrollen zu lassen, bleibe präsent. Benenne, was immer da auftaucht und beobachte es aufmerksam, ohne es zu bewerten – vielleicht beginnt es sich dabei schon zu wandeln. Nimm es freundlich an, sodann atme tief ein und ganz tief aus und lass los. 

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst. (Albert Schweitzer) 

Zeit für Veränderung! Perspektive wechseln

Wenn Du keine Freude und Leichtigkeit in dem empfindest was Du tust, kannst Du entweder etwas Anderes tun – oder, das wie und mit welcher inneren Haltung Du etwas tust verändern. Du hast die Freiheit, jederzeit eine andere Perspektive einzunehmen, mit der Du Dich und die Welt wahrnimmst: Etwa ob Du mit einer Veränderung haderst oder diese als Bestandteil des Lebens gelassen und mit einer positiven Einstellung annimmst und Veränderung mit Lust auf Neues, Spannung, Begeisterung und der Chance zur Weiterentwicklung verbindest. 

Was macht Dein schönes, erfülltes Leben aus?

Bist Du bereit, dem eine Chance zu geben, was sich in Dir entfalten möchte? Gib Deinem Leben zunächst Orientierung und sei Dir darüber im Klaren, wo Du überhaupt hin willst bzw. was Dein Sinn-erfülltest Leben ausmacht.

REFLEXION 2: Frage Dich, wie ein anderes, zu Dir passendes, schöneres Leben aussehen könnte? Wovon brauchst Du dafür mehr bzw. weniger, was möchtest Du schützen bzw. stärken, was verändern bzw. wen gilt es dafür loszulassen. Spüre in Dich hinein: Was bzw. wen möchtest Du neu in Dein Leben einladen?

Erlaube Dir, dabei groß zu denken und lasse Dich nicht durch Ängste einschränken. Und dann vertraue dem Leben. Alles geschieht im richtigen Moment. 

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka) 

Verantwortung für Dein Leben übernehmen

Schon in meinem Blog „Dein Yoga Weihnachts- und Neujahrsspecial“ habe ich betont, dass Du mit Deinem Fokus Deine Wirklichkeit gestaltest, im Positiven wie im Negativen. Du hast die radikale Wahl, Dich für eine lebensbejahende innere Haltung zu entscheiden – jederzeit, JETZT!

Grafik 1: Wie ich meine Wirklichkeit gestalte. Eigene Darstellung Dr. Petra Gruber 2018

Hast Du die ehrliche Absicht, Dein Leben in die Hand zu nehmen? Du kannst selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln, anstatt Dich von Deinen Emotionen überrollen zu lassen, zwanghaft zu reagieren und in konditionierte bzw. immer gleiche, ungesunde Denk- und Handlungsmuster zu kippen. Je regelmäßiger Du neue, förderliche bzw. heilsame Denk- und Verhaltensweisen übst und je stärker und positiver die damit verbundenen Empfindungen und Erfahrungen sind, umso leichter können sich diese etablieren. Reflektiere regelmäßig über Deine innere Haltung: Worauf ist Dein Fokus gerichtet? Bleibe wachsam und gegenwärtig. Übe Dich darin, nicht zu reagieren, sondern aus der Ruhe und Klarheit heraus achtsam & bewusst zu handeln. 

Mit Yoga beschwingt in den Frühling

Bevor Du Dich allerdings für Wandlung & Wachstum öffnest und Weite & Leichtigkeit kultivierst, ist es wichtig, für Erdung und Zentrierung, innere Ausgeglichenheit & Stabilität zu sorgen – auf der Yogamatte, wie im täglichen Leben. In der heiklen Übergangszeit vom Winter auf den Frühling kann man leicht aus dem Gleichgewicht geraten. Achte in dieser Zeit besonders auf Deinen Lebensstil, eine wohltuende Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf bzw. Entspannung.

Mit Yoga übst Du innere Ruhe, Gelassenheit und Ausgeglichenheit auf der Matte für den Alltag. Yoga unterstützt Dich dabei, mit frischer Energie, einem klaren Geist und Selbstvertrauen, neue Möglichkeiten für ein erfülltes Leben zu entdecken. Über eine verbesserte Körperwahrnehmung, Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen erfährst Du ein tieferes, gesundes Selbst-Bewusstsein, entwickelst Resilienz und strahlst Lebensfreude aus.

Deine nächsten Yoga-Kurse starten ab Mittwoch 7. März im Tanz&more Bad Ischl: Yoga am Morgen ist ideal, um Deine Lebensgeister zu wecken und Dich behutsam auf die Herausforderungen des Tages vorzubereiten. Lunch-Yoga ist eine wunderbare Gelegenheit, in der Mittagspause zu entschleunigen, Energie aufzutanken und eine lebensbejahende Haltung zu kultivieren. Yoga am Abend hilft nach einem anstrengenden Tag Anspannung, Ärger, Ängste und Ansprüche loszulassen und Ruhe und tiefe Entspannung zu finden.

Ob Mann oder Frau, alt oder jung, dick oder dünn, beweglich oder ungelenkig, mit Kondition oder unsportlich – jede und jeder kann Yoga praktizieren. Yoga für Anfängerinnen und Anfänger macht Dich mit den Grundlagen des Yoga vertraut.

Gerne unterstütze ich Dich auf Deinem Weg: kursanmeldung@petragruber.yoga oder 0699/18048260. 

Literaturtipps

Desikachar, T.K.V. (2015): Yoga Tradition und Erfahrung. Die Praxis des Yoga nach dem Yoga Sutra des Patanjali. Verlag Via Nova, Petersberg.

Rittiner, Remo (2016): Vertraue dem Meister in Dir. Dem Leben zuversichtlich begegnen und das höchste Potenzial verwirklichen. Windpferd, Oberstdorf.

Skuban, Ralph (2011): Patanjalis Yogasutra. Der Königsweg zu einem weisen Leben. Arkana, München.

Tolle, Eckhart (2015): Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Kamphausen Mediengruppe, Bielefeld.

Bärr, Eberhard: Den Blick nach innen richten: Pratyahara. In: Yoga Aktuell Spezial Nr. 5, S.30-33.

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Foto: Pixabay